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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <issued>2010-09-06T13:16:10Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Unser knallharter Wowie</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Analysieren beim Schlendern<br />
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Ein Sympathieträger unser Bürgermeister Wowie, einmal durch Neukölln und er weiß, wie der Hase läuft oder ganz klar wie es abgeht in seinen Ortsteilen. Gutgelaunt Geschehnisse wie extrazarte Momentaufnahmen einschätzen, leichtfüßig und wohlgelaunt beurteilen.Gut gelaunt Geschehnisse wie extrazarte Momentaufnahmen einschätzen, leichtfüßig beurteilen. Diese Leichtigkeit des Seins stünde uns öfter gut  zu Gesicht, für unseren Humor, unseren Charme sind wir wirklich nicht berühmt.. Nur Herr Bürgermeister, mit Realität hat dies nichts zu tun. Postkartenansichten taugen für den Urlaub wo es keinen klaren Blick braucht, wir aber ein ganzes Jahr darüber etwas zu erzählen haben. <br />
Die trügerische Leichtigkeit eines friedlichen alten Bauern-oder Fischerdorfes, verändert sich gewaltig, wenn sie der Sprache des Landes mächtig sind und irgendwie mitten unter den Eingeborenen sitzen. Vor ihren alten kleinen Steinhäuser schattig sitzen Frauen halten ihr Schwätzchen, puhlen Maronen über ihnen trocknet der Wind die Wäsche. Ein uralter Raum voll alter Männer lehnt an den Wänden und sie disputieren darüber, dass in diesem Jahr Jose und Marco wieder mit der 10jährigen Leila hinauf gezogen sind in die Berge mit ihren Schafen und Ziegen. Sie grunzen gelangweilt, aber dicht ist die Kleine ja nicht, nächstes Jahr wird es heikel, dann gibt es einen Balg, mehr braucht es nicht.<br />
Das Dorf wirkt auf einmal welk, verkommen, schwarz grau die Fassaden, es stinkt aus allen Ecken und die alten Weiber sind längst verwelkt.<br />
Als später ein hoher Regierungsbeamter das Dorf besichtigt, bekommen die Bauern, kostenlos vom Bürgermeister einen Eimer Buntfarbe um ihre Fassaden einen freundlich frischen touristischen Anstrich zu geben. Ganz so wie überall.             
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        <link href="http://www.tageskritik.de/index.php?/archives/604-Sack-und-Kopfbahnhof-fuer-Leibspeise.html" rel="alternate" title="Sack-und Kopfbahnhof für Leibspeise" type="text/html" />
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <issued>2010-08-28T22:16:01Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Sack-und Kopfbahnhof für Leibspeise</title>
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                	Inzwischen kennen wir alle den Stuttgarter Bahnhof, ein schwäbisches Ungetüm, das wie ein Monument genau den Mittelpunkt der Innenstadt Stuttgart repräsentiert, von hier aus geht es in eine pulsierende Stadt, bevor das Trottoir hochgeklappt wird. Gang und gäbe ist es in Schwaben, im Eigenheim, seinen Hobbykeller unter die Erde zu legen um Feste zu feiern. Nun wollen sie ihr gigantisches Fest für die Welt öffnen, unter die Erde legen mit rasantem Antrieb in die Weltstadt Ulm und weiter nach Paris. Vier Milliarden, davon gingen sie aus, zahlt der sparsame Schwob für Ferne und Weite, denn bisher ist ihr Flughafen Echterdingen eher sowas wie unter ferner liefen oder eher ein Tippt für das Filterkraut, eine schwäbische Kohl-Spezialität. Nicht das jetzt geplant würde nach der Untertunnellung des Bahnhofs, dass auf der entstehenden Grünfläche Filterkraut gepflanzt würde, gepflanzt werden vier Milliarden die sich auswachsen wie Spitzkraut. Dieser Bahnhof ist eine Monstrosität an Hässlichkeit, sicher und hat jeden intellektuellen Schwoben weggezugt, der raus wollte aus dem Mief. Ansonsten bleibt der Schwob im Ländle, schafft und kehrt am Samstag Treppe und Trottoir. Aber wenns ums Geld geht, hört es beim Schwoben auf, rechnen kann er und lieben tut er was schon immer so war und so bleibts, Heiligsakra, do mach i net mit, des koschdet mei Geld und unterirdisch fahr i net weg. Die Seckel von Politikern, mache mit meim Geld was sie wolle, da hört der Spaß auf. Ihr kennt den Bahnhof renoviera, ansonsten bleibt er wies ischt.<br />
	 Umsonst die Bagger reißen die Blocksteine ein und man steht machtlos gegen den Willen des Volkes davor. Das kann doch nicht sein, dass gewählte Vertreter des Volkes, gegen deren Willen handeln und sich nicht umstimmen lassen. Da drängt sich die Sache mit dem Ulmer Spatz auf, der durch ein Tor fliegen will mit waagrechtem Strohhalm und es lange Zeit dauert bis er dahinter kommt, ihn längs zu nehmen um durchzufliegen. Ein neuer Schwabenstreich so kommt es einem vor.<br />
	 Der Berliner ist ja nun das Gegenteil eines Schwoben, aber auch hier wurde eine U-Bahn mit Millionen für zwei Stationen gebaut, die keiner benützt. Fazit wir sind ein reiches Land und bevor wir unseren Landsleuten die arm sind, helfen, setzen wir das Geld lieber in den Sand, oder darunter.      <br />
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Leider ist jetzt mal wieder ein Pause im Schreiben angesagt, dieses Wetter und andere Umstände, machen Herz und verbliebene Lungenhälfte nicht so leicht mit.<br />
Habt Geduld ich komme wieder, sagt der blaue Panther.<br />
Bruni <br />
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Unser tägliches Antidepressiva</title>
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                Jeden Morgen im Bad ein Vergnügen mit beiden Händen frisches kühles klares Wasser als Aufwachritual sich  ins Gesicht zu schaufeln. Noch stört mich kein Gedanke, dass dem nicht so ist, es sei richtig frisches Quellwasser direkt aus den Bergen. Denn in Minutenschnelle, ein Blick in das Innere meines Wasserkochers zeigt, dass das was aus dem Hahn kommt, eher irgendwie einer gelb-braunen Brühe gleicht. Um frisches Quellwasser handelt es sich schon lange nicht mehr, immer und immer wieder wird die verbrauchte Brühe neu aufbereitet und ist inzwischen nicht mehr in der Lage einige schädliche Substanzen herauszufiltern. Nun wurde festgestellt, dass in dem Wasser unserer Flüsse ordentlich Psychopharmaka schwimmt, ein neuer Medikamentencocktail, der gleich zum Frühstück mit dem Kaffee eingenommen werden kann. Keine schlechte Idee, so wird jeder Ansatz von Aggression, oder Unzufriedenheit im Keim erstickt. Damit lässt sich unsere Gleichgültigkeit, unser Desinteresse erklären, mit jedem Schluck Wasser bekommen wir unsere Portion Beruhigungsmittel, allerdings eine Beruhigung die uns zu Schafen degradiert. Verhalten wir uns jenseits des Mainstreams, mag daran liegen, dass einige Arzneistoffe ein Transformationsprodukt entwickeln von dem sich nicht vorhersagen lässt, wie es wirkt oder unser Gehirn verändert<br />
	Bei diesen Feststellungen liegt der Gedanke nahe, dass das Grippemittel Tamiflu so die Forscher, das sich in jedem Wasser nachweisen lässt, als Nebenwirkung gleichmal die Schweingrippe ad absurdum führte. Die Vorstellung, Ampullen der Impfung zur Verhütung dieser Schweinegrippe landen zukünftig in unseren Gewässern und es entsteht eine Transformation, dann werden Wissenschaftler und Ärzte schnell mit einer neuen Krankheit im nächsten Winter aufwarten.<br />
	 Wer mag noch glauben, dass drei Liter Wasser täglich zu trinken gut seien für unsere Gesundheit?    <br />
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html"> Prominenten - Outing zur Atomenergie </title>
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                <br />
Angela Merkel Bundeskanzlerin, wird auf ihrer Energiereise die Physikerin die sie ist, abrufen und versuchen Informationen richtig zuzuordnen. jedenfalls wäre es wünschenswert, denn eine Entscheidung tut Not. Derweil trumpft die Atomlobby mit einer Kampagne in den Medien die die unsäglichen Atombefürworter nennen, mit ihnen hausieren, als wären diese ein Garant für ein sicheres, sauberes, gesundes Leben. Mit diesen drei Verben wird von Befürworten der Atomenergie geworben. Nach all den Unfällen, den GAUs, den Sicherheitslücken, den nachgewiesenen gesundheitlichen Schäden im Umkreis eines Meilers, wie ignorant muss man sein, um weiter der Atomkraft zuzustimmen. Ein vorzeitiger Ausstieg würde Kapital in Milliardenhöhe vernichten, ist noch immer ihre Angst, obwohl sie inzwischen erfahren durften, dass das Volk für die Vernichtung von Kapital gerade steht. Andererseits drohten sie, Kraftwerke abzustellen, nur zu, bei uns geht deshalb der Strom nicht aus. 80% des erzeugten Stroms aus Atomkraftwerken wird sowieso ins Ausland verkauft, wir werden nur von 20% gespeist und diese können wir locker aus erneuerbarer Energie einspeisen. Sind bei der fortschreitenden Klimaveränderung überhaupt noch Atomkraftwerke sicher, niemand konnte dies vor Jahrzehnten vorher sagen oder Wissen was auf uns zukommt und es berechnen, inzwischen ist der Klimawandel unberechenbar und was geschieht wie in Russland bei Bränden, bei Überschwemmungen und Tornados. Bei all den Ängsten und dem heutigen Wissen, wie kann man da noch die Atomenergie befürworten. Mögen sich die Prominenten von Ackermann bis Bierhoff und einige Expolitiker, ihre Villen neben ihren geliebten Atomkraftwerken bauen, die meist in schöner Landschaft liegen, sozusagen Villa Biblis.   <br />
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            </div>
        </content>

        
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <issued>2010-08-18T07:59:09Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Kevin mit der Chipkarte</title>
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                <br />
Allen Kindern Chancengleichheit zu bieten ein löblicher erster Gedanke, doch beim zweiten zeigt sich, dass es Chancengleichheit nicht gibt und geben darf. Kevin der allein durch seinen Namen, seine Herkunft vermuten lässt, möchte unbedingt zur Leichtathletik; Kevin von wo, wer hat noch Platz in seinem Kurs, fünf Anmeldungen stehen noch an, gebt ihm eine Chance, seht ihn euch trotzdem an. Sollte Kevin mit der Chipkarte kommen, wird er beweisen müssen, was er will, die Chipkarte lässt sich abrechnen auch wenn er in der Ecke sitzt. Schon der Name Kevin vermittelt die Zugehörigkeit seiner Schicht. Niemals zuvor gab es diesen Run auf den Namen zweier Filme Kevin allein zu Haus und noch ein oder zwei Titel. Nach einigen Jahren stellte sich heraus, dass das Prekariat, die sogenannte Unterschicht diesen Kevin der clevere Junge aus den Filmen, als Vorbild stand für den Nachwuchs. Mit seltenen Ausnahmen kann das Jahrzehnt in dem sie entstanden leicht anhand der damaligen Politik bestimmt werden. Wilhelm, Wilhelmine, Elisabeth, Johannes, Johanna, Friedrich, Friederike, Josef, Magdalena, Maria, Gustav, Rudolf, Herta, Martha, standen für eine Epoche. Hitler verordnete dem Volk, Wagner und die Eltern verordneten entsprechenden Namen, die heute nicht mehr zu finden sind, was Kevin zu wünschen wäre. Brunhilde (meiner) Brüder- Gunter, Siegfried, Hagen, was für eine Hypothek, oder Gudrun, Regina, Ute. In den Sechzigern gab es für Kevin, Lukas, Mathias, Jürgen und Jochen oder auch Django, Isabel, Valerie, Juliane. Nicht Schichten zugeordnet sind, Katharina, Antonia, Theresia, Anna, Sophia, Maxemilian, Thomas, Christian und Martin oder Michael.<br />
Für Kevin, Maya oder Leila, kann die Chipkarte eine Erleichterung und Hilfestellung sein, wenn sich die Eltern für ihr Kind interessieren, Reit- oder Tennisunterricht wird für sie verschlossen bleiben. Andererseits sind die angedachten 200 Euro, immerhin eine Möglichkeit, selbst zu entscheiden,  ob sie Musik, Sport, Schule, Freizeit, kontinuierlich mit/in einer Gruppe Gleichgesinnter verbringen. Damit wäre die Chipkarte ein Vorteil und muss nicht unbedingt ein Stigma sein.       <br />
  
            </div>
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        <link href="http://www.tageskritik.de/index.php?/archives/600-Bluehende-Herbizidlandschaften.html" rel="alternate" title="Blühende Herbizidlandschaften " type="text/html" />
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Blühende Herbizidlandschaften </title>
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                <br />
Vielleicht wächst in den USA endlich ein Bewusstsein für den Umweltschutz bzw. den Verzehr von sauberen Lebensmitteln. Einen wenn auch kleinen Schlag musste Monsanto hinnehmen, da die USA entschieden, dass keine neuen genmanipulierten Zuckerrüben angebaut werden. Wermutstropfen, leider gibt es kaum nicht manipulierte Zuckerrüben und die alten dürfen weiterhin geerntet werden, das sind 95% der gesamten Zuckerrüben. Der gefürchtete Milliardenverlust von Monsanto wird sich in Grenzen halten. Was versaut und verseucht wurde wird nicht mehr reparabel sein. Wie wir wissen, werden sich genmanipulierte Pflanzen in der Umwelt unkontrollierbar ausbreiten und etablieren. Festgestellt wurde, dass weitab von Gentech-Äckern, sich so veränderte Rapspflanzen an Straßenrändern und schon in der zweiten Generation, verbreiten. Grüne Gentechnologen sammelten auf einer Strecke von 5.000 Kilometer langen Strecken 406 Rapspflanzen ein von denen 85%  herbizidresistent waren und die entstehen nachweislich im Labor und nicht in der Natur. Noch, ich kann es nur hoffen, kommt der Wind nicht von Monsanto sondern streut und weht wohin er will. Also finden wir auch Rapspflanzen und Getreide auch am Straßenrand. Gift darf als ein gründliches Vernichtungsmittel gelten. Ökolandwirte in Kanada mussten erfahren, dass Raps nicht koexistenzfähig ist, denn nachdem der manipulierte Raps auf die Felder kam, lässt sich kein gentechfreier Raps mehr anbauen. Inzwischen wurde dieser ausgewilderte Gentech-Raps auch in Großbritannien und Japan entdeckt und was ich für äußerst gefährlich halte die Pflanzen verändern sich Evolutionsmäßig es bestehen etwa 40 Arten die als Kreuzungspartner in Frage kommen. Na dann freuen wir uns doch weiter über blühende Felder von Monsanto und BASF die jetzt Weizen resistent über Trockenheit testen wollen.  <br />
  
            </div>
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Ist es nur KIK?</title>
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                <br />
Gibt es noch Käufer die zu KIK gehen obwohl sie über deren Praktiken nun Bescheid wissen?<br />
	Es gibt noch andere Firmen die billig Textilien verkaufen außer KIK. Einst gab es eine Kampagne gegen H&M oder andere teurere Modegeschäfte, die ihre Kleider in Bangladesch oder China produzierten. Offiziell bereuten sie und geben an nun sauber zu produzieren. Wer´s glaubt. Unser Prekariat ist gezwungen so günstig einzukaufen, wie es eben geht und wenn Frau Poot für 30 Euro super angezogen rumläuft, dann ist das allemal für Teenager die Werbung, ich kann das auch. Mehr ausgeben können sie nicht, wenn nun also KIK seine Mitarbeiter in Indien besser bezahlt, dann muss die Kleidung teurer werden und ist nicht mehr für Hartz IV Empfänger zu bezahlen. Satteln wir hier nicht das Pferd von hinten auf? Heißt das Nachdenken über eine Erhöhung der Grundsicherung müsste schleunigst in die Tat umgesetzt werden, dann könnten KIK und Konsorten ihre Kleidung noch immer günstiger absetzen, wenn sie den Menschen einen Lohn bezahlen, von dem diese menschenwürdig leben können. 25 Euro Monatslohn in Bangladesch ist unvorstellbar bzw. kriminell. Außerdem müssten Kontrolleure eingesetzt werden die regelmäßig überprüfen ob die Leistungen eingehalten werden. Alle KIK-Läden müssten vorerst geschlossen und überprüft werden nach Schadstoffen, sowie Bedingungen der Herstellung. Was natürlich wieder die Frage offen lässt, wo kaufen unsere Ärmsten denn nun ein. Sie bekommen ein T-Shirt von 1,99 Euro und nicht wie in anderen Geschäften für  unbezahlbare 8,50 Euro. Außerdem müsste ein Umdenken stattfinden, denn ein T-Shirt für 8,50 sieht nach 10x Wäsche aus wie 8,50 und eines für 1,99 Euro zeigt sofort die Zugehörigkeit der Gruppe, denn nach 1x waschen sieht es eben nach Hartz IV-Träger aus. So macht man Millionen mit den Ärmsten in Bangladesch und den ärmsten Käufer in Deutschland. Tengelmann ein Laden der für Qualität firmiert und zu dem gehört KIK, sollte boykottiert werden bis die Zustände abgestellt sind. Tengelmann und Kaiser meine bevorzugten Läden für Lebensmittel, wo soll ich nun einkaufen, muss ich zu Lidl, die hatten ja versprochen nun völlig legal zu arbeiten. Bis zum nächsten Skandal.<br />
  
            </div>
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <issued>2010-08-05T21:43:13Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Milliardäre wollen Unsterblichkeit</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
	Glauben wir an den guten Willen der amerikanischen Milliardäre mindestens die Hälfte ihres Vermögens zu spenden, um wie sie sagen; im Alter noch in den Spiegel sehen zu können? Wie berichtet wird, werden bisher so an die 60 Milliarden gespendet. Gates und die meisten für Afrika, Malaria und AIDs. Seit ca. zwei Jahren hausiert Gates mit seiner Hilfe in Afrika gegen AIDs und mit diesen Milliarden, gibt es eine Verbesserung der Krankheit inzwischen? Noch immer gibt es keine Medikamente und wenn dann Auslaufmodelle an Medizin, vielleicht ein Krankenhaus in Großbuchstaben Gates, nur eine Vermutung. Schlimmer kann AIDs in Afrika kaum noch werden. Eine reine Farce. Sollten sie nicht lieber in ihrem Land den Menschen helfen, denen sie das Geld aus der Tasche gezogen haben mit ihren Produkten, Walmark Mitarbeiter die ausgenutzt wurden mit miesen Löhnen. Erst mal nachzahlen, an Krankenversicherungen und Renten. Sie sind reich weil sie andere arm werden ließen und nun treten sie als Spender für Afrika auf, da wenigstens wissen wir, wo das Geld versiegt. Demnächst werden wir in Deutschland nachziehen und unsere Milliardäre werden auftreten mit Spendierhosen, natürlich für Afrika, denn in Deutschland wo sie ihre Mitarbeiter nach Hartz IV schicken oder mit Lähnen bezahlen, wovon keiner Leben kann, wird es ihnen nicht gedankt. Wir bräuchten keine Spenden, würde das Grundübel der Ausnutzung, das Versagen der sozialen Verantwortung, oder der Erhöhung ihrer Steuer endlich Programm werden. Die ganze Angelegenheit ist eine Unverschämtheit, dem Arbeiter gegenüber. Da wird man in die Insolvenz getrieben und darf vielleicht anschließend auf eine Spende hoffen und den Diener machen. Abstrus und völlig verantwortungslos wie sie immer lebten und die Politik macht mit. Der reiche Bürgermeister von New York tritt als Spender auf, soll er doch in seinen Brennpunkten punkten. Ein Obdachloser in seinem Bezirk verreckt genauso wie ein Aidskranker in Afrika, er darf in die Suppenküche, holt sich einen warmen Mantel, aber arbeiten darf er nicht, seine Bretterbude haben sie ihm abgeluchst, den Strom abgestellt, oder spendet ihm einer den Strom und eine neue Wohnung. Asozial ist er geworden beim Clinch ums Überleben und nun gerieren sich die Milliardäre als sozial Verantwortliche, eben wegen dem Spiegel. Längst verkauften sie ihr Spiegelbild, was ihnen da entgegen klotzt, ist Leere.<br />
	Diese Leere wird gespendet.  <br />
  
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        <link href="http://www.tageskritik.de/index.php?/archives/597-Wenn-Atommeiler-brennen.html" rel="alternate" title="Wenn Atommeiler brennen" type="text/html" />
        <author>
            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Wenn Atommeiler brennen</title>
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                <br />
Analog zur vorherigen Kolumne.<br />
<br />
Am 6. August 1945 wurde Hiroshima mit all seinen Menschen zerstört durch den Abwurf einer Atombombe. Noch heute leiden Menschen und kommende Generationen darunter. Fast 40 Jahre später verseucht der GAU von Tschernobyl bis heute Umwelt und Menschen. Heute braucht es keine Atombomben mehr, wir machen unsere Katastrophen selbst. Jetzt schlug die Natur in Russland zurück und schickt eine übermäßige Hitze mit Waldbränden über Hunderte von Kilometer. Alles wird dem Boden gleichgemacht, was Heimat war und von dem der Mensch fliehen muss. Nun bedroht das Feuer ein Atomzentrum 400km östlich von Moskau. Natürlich berichtet die Agentur Interfax, dass hier das Feuer unter Kontrolle sei. Wie es um den Wahrheitsgehalt russ. Nachrichten bestellt ist, darüber sind wir uns einig, das darf getrost in Zweifel gezogen werden. Und so steht die Frage berechtigt im Raum, was geschieht, wenn bei derartigen Bränden die nicht kontrollierbar sind, Feuer über oder in einem Atomzentrum  ausbricht. Erfahren wir es, per Satellitenbild, über Google oder unabhängige Nachrichten?  Welcher Gefahr setzt es uns aus, ganz zu schweigen von den Menschen die unmittelbar betroffen sind. Wird für die nächsten Tausend Jahren wieder ein Landstrich gesperrt. Wie wird den Menschen sofort geholfen und welche gesundheitliche Schäden dürfen wir Jahrzehnte später erwarten? Damit zu rechnen dass die Atomlobby den Bau neuer Kernkraftwerke in Frage stellt, wäre eine trügerische Hoffnung.<br />
So dürfen wir in Europa abwarten, woher der Wind weht, können wir uns bei Ostwind wegducken, atmen wir mal wieder giftige Gase ein?  Oder wo lässt sich dieses Mal die Aschewolke nieder?<br />
Darüber wäre ich gerne exakt informiert.<br />
  
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        <link href="http://www.tageskritik.de/index.php?/archives/596-Bund-zahlt-fuer-strahlenbelastetes-Wildbret.html" rel="alternate" title="Bund zahlt für strahlenbelastetes Wildbret" type="text/html" />
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <issued>2010-07-30T11:20:29Z</issued>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Bund zahlt für strahlenbelastetes Wildbret</title>
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                <br />
<br />
Inzwischen ist Krebs zur Volkskrankheit Nummer 1 geworden insbesondere nach 24 Jahren Tschernobyl. Man konnte die Uhr quasi danach stellen, als zwischen 10 und 15 Jahren nach dem Reaktorunfall plötzlich nicht mehr die Tante der Freundin von der Freundin Krebs bekam, sondern mitten in der eigenen Familie die Krankheit ausbrach. Gleich nach dem Reaktorunfall schätzten Wissenschaftler, wann und wie oft die Krankheit in den strahlenbelasteten Ländern auftreten wird. Dieses Mal hatten sie recht.<br />
Wie viel Leid und Not so in geschädigten Familien entstand ist wohl nicht statistisch aufgenommen. <br />
Der Bund zahlt noch immer als Entschädigung für übermäßig strahlenbelastetes Wildbret an Jäger und Inhaber von Jagdrechten. <br />
24 Jahre nach Tschernobyl machen also die nicht armen Jäger und Waldbesitzer beim Umweltministerium Schmerzensgeld geltend, weil die Grenzwerte ihres Wildes gar noch ansteigen. So wurde 2009 eine Summe von 424 650 Euro als Entschädigung bezahlt. Bis 2010 belaufe sich die gezahlte Summe auf 238 Millionen Euro. Es geht hier um Wildbret, dass angeblich nicht gegessen und verkauft werden kann, natürlich trotzdem wird. Es geht hier nicht um Schäden an Menschen und das finde ich unerträglich.  <br />
Die Atomindustrie hat für Katastrophen immer eine Summe von 2,5 Milliarden zurückgelegt. Der Mann, die Frau, das Kind, die durch den Reaktorunfall Krebs bekommen und auch das lässt sich nachweisen wie beim Wild, woher die Krankheit stammt, gehen leer aus. Im Minutentakt wird gestorben, Forschung auf Heilung zieht sich in die Länge, aber die Regierung hält die Entschädigungsmittel für die Reichen von und zu´s mit ihrem Waldbesitz für rechtens, denn die Wildproben, deren radioaktiver Gehalt über dem Grenzwert liegen, seien in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. <br />
Müssten die nicht langsam sinken, Frage? Was geschieht hier?<br />
  
            </div>
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Der freie Wille</title>
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                Sie erwarten hoffentlich keinen Kommentar über Duisburg oder sonstigen täglichen Tragiken von mir, ich reiche weder zum Zyniker, noch zu den volksverständlichen Deppen. Ich bin zu weit von dem allgemeinen Akzeptieren weg. Daher ganz andere Geschehnisse. <br />
Es gibt sie noch, wenn auch gleich nur vereinzelt die alten Herren die sich der Kunst verschrieben und uns erfreuliche Scharmünzel liefern. <br />
Empfindlichkeiten, gekränkt sein, festhalten per Brief, ein hohes Niveau auf Unterhaltung, frei allen Kommerz. Ein wunderbares Interview (Stern)des alten Hochhuth über sein BE seine beginnende Alszheimer;  glauben sie ich weiß morgen noch, dass ich mit ihnen gesprochen habe? Peymann wird fast zum Freund. Peymann wird auch zum Freund von Regisseur Stein der im Augenblick den Ödipus auf Kolonos inszeniert, mit Klaus Maria Brandauer, hoffentlich kann ich das im Fernsehen mal sehen. Was mich aber interessierte war seine Antwort auf die Frage nach dem freien Willen.<br />
Ungefähr so; Wir haben einen freien Willen, nur der nützt uns nichts, wenn wir unser Leben sichern wollen, es wird zu nichts Gutem führen, wenn wir in unseren Entschlüssen Alternativen ausscheiden wollen, die Realitäten werden unübersehbar, fast unüberlebbar. Steuern wir dagegen wird es schlimmer. Sprechen wir nicht von Göttern die ihre Lieblinge besonders stark prüfen sondern über Schicksal. Nicht geboren zu sein sei alles was Wert hat. Geboren zu sein ist Schicksal dem wir ausgeliefert sind und meistens nicht so gelingt, wie wir es gerne hätten. Nehmen wir es an hört irgendwann das Geschlagen sein auf, kommt zum Stillstand und du kannst plötzlich Milde mit allen und Allem leben.Das dauert.<br />
Wenn du Glück hast erlebst du es und wirst zur Kunst, meist allerdings wirst du zum Schaf. Das hat Stein nicht gesagt.<br />
  
            </div>
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Horrorwarnung mehr Tode ohne den lieben Hausarzt</title>
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                <br />
Ist ja wohl ein dreistes Stück eine derartig böse Argumentation zu führen mit mehr Toden zu drohen. Wie viele Hundertausend Tode sterben jährlich durch ärztliche Fehler, durch mangelnde Hygiene an Krankenhäusern, überhaupt durch schlecht ausgebildete Mediziner die schon rein menschlich zu wünschen übrig lassen. Ärzte haben, sollten gut verdienen, sei ihnen gegönnt. Die Frage ist, wo ist der gute Arzt der sich seinem Patienten verpflichtet, so wie sich sein Patient ihm verpflichtet bei der Bezahlung?<br />
Ich habe gerade eine Tortur hinter mir, die ich erfreulicherweise aber nicht selbstverständlich überlebt habe.  Vier Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus konnte ich heute unter Mithilfe vieler Freunde einen Arzt finden der die Nachbetreuung übernimmt und zwar schon nächste Woche, nicht wie mir vorgeschlagen wurde in 4 Monaten. Dafür bekam ich einen ganzen Sack voller Medikamente sofort in der Apotheke ausgehändigt, die ich aber bitte nicht bevor ich beim Arzt war einnehmen sollte, denn dem neun Arzt verschlug es schon am Telefon die Sprache,  meinte, da passt nichts zusammen alles kontraproduktiv. Wahrscheinlich haben die Produkte einen Wert von ca. 600 Euro die nie gebraucht werden, was tun damit? Das sind doch ungeheure Kosten die die Pharma und den Apotheker freut. Einen Apotheker finde ich heute nicht mehr mir gut gesinnt. Überhaupt ist der Ton harsch geworden, als säßen nur Monster im Wartezimmer und ein Monster übernimmt ihren Körper um in so schnell wie möglich in die Grube zu legen. Ich denke wir müssen daran arbeiten uns wieder zu respektieren.<br />
  
            </div>
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            <name>Bruni Sadler</name>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Mittelschicht, wer ist das? Wunsch oder Klischee</title>
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                <br />
<br />
14 Tage zwangsweise am Leben erhalten in einer Maschine dabei geriet mir ein Buch in die Finger, Das Leben der Wünsche von Thomas Glavinic, ein Hohlkopf der das wunderschöne Leben, das möglich wäre zu leben nicht verdient hat. Wenn das unsere Mittelschicht ist, dann bitte wundern wir uns nicht, dass unsere Werte zu Staub  zerfallen, lohnt kein Aufsehen, alles nur eine Imagination. Fressen, saufen, schlecken, cool bleiben und seine Kinder fertig machen.<br />
Heute ist  mein Tag den ich schön finde und ich gebe den Schwalben die um den Kirchturm kreisen jedem einen Namen.<br />
Demnächst wieder,  wenn es etwas zu sagen gibt.<br />
  
            </div>
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        <title mode="escaped" type="text/html">Ramelow; Uns gibt es weil es Hartz IV gibt</title>
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                Meist geht einem das Politikerschwadronieren zum einem Ohr rein zum anderen raus, Sprechblasen die schnell verdunsten, doch manchmal haut einer einen Satz raus und hoppla, pustet es einem die Ohren weg, als hätte eine südafrikanische Tröte, die für Politik zuständige Gehirnecke geweckt.<br />
	Da sagt dieser Vize Die Linke Ramelow; Uns gibt es, weil es Hartz IV gibt. Wie hat er das nur gemeint? Glücklich, dass er in den Genuss eines ordentlich abgesicherten materiellen Position steht. Der Lebensstandard sich erfreulich verbesserte. Dass sie für ihre Partei durch die armen Hartz IV-Wähler Geld für jede Stimme bekommen? Wiegt sich der Linke-Wähler noch in dem Glauben, an den Hartz IV Gesetze werde sich positiv etwas verändern. Er darf sich informieren, dass die Linken es zulassen die Heizkostenvergütung abzuschaffen und nun möchte man auch noch innerhalb des Sparpaketes an das Wohngeld. Gute Theatervorstellung, Soloeinlage bei der Bundespräsidentenwahl, mit Linke, ohne Linke, das Ergebnis wäre eh gleich.<br />
 In der Linkspartei sitzen zwei bis drei kluge Köpfe, zumeist weibliche, die über eine politische Kenntnis verfügen und gut argumentieren, jetzt bezweifele ich allerdings, ob sie darin interessiert sind, ihren Bürgern, die ihnen Stärke und Sicherheit gaben, auch beizuspringen und ihnen aus dem sozialem Abseits zu helfen und zwar  ohne wenn und aber, dass sie ihren angenommenen Auftrag erfüllen. Aber - Schaufeln sie sich nicht ihr eigenes Grab, sollte es zu einer ausgewogenen, sozialen Gerechtigkeit für alle Bürger kommen? Ist es nicht Verpflichtung, ja höchste Priorität die Ungerechtigkeiten so wie sie sind zu akzeptieren?  Hartz IV und Die Linken sind ein Paar und das auseinanderzubringen kann leicht eine andere Partei übernehmen, wenn sie Charakter und Mut besäße, indem sie endlich ein Grundsicherungseinkommen bietet. Hartz IV und die Linken können sich bei den Grünen oder wieder in der SPD einreihen. Billiger fürs Volk wäre es allemal, Gehälter, Diäten und Pensionen rechnen sich.<br />
 Denn Herr Ramelow schaufeln sie nur weiter.    <br />
  
            </div>
        </content>

        
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        <link href="http://www.tageskritik.de/index.php?/archives/591-Die-Brandenburger-Dorfdeppen.html" rel="alternate" title="Die Brandenburger Dorfdeppen" type="text/html" />
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        <title mode="escaped" type="text/html">Die Brandenburger Dorfdeppen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <br />
In dicken Lettern stand diese Überschrift in einer Zeitung die man besser nicht kauft. Sie blieben nicht die Einzigen mit dieser Überschrift. Nun sind also die Brandenburger Schüler die Dümmsten Deutschlands, nicht sehr motivierend es so zu lesen und auszuhalten. Zumindest leben noch zwei Generationen die an sozialistischen Ideale glaubten und ihr Leben danach einrichteten. Diese Ideale zu erreichen erforderte Opfer, düstere Dörfer, einheitliche Städte, aber ein gutes Schulsystem mit russisch als Fremdsprache Nr. 1, englisch konnte man erlernen, aber wer träumte schon davon, beim Klassenfeind in Amerika zu leben. Längst sind die Ideale weggebrochen und eine tiefe Resignation zog über das Land. Die Zunge die zuvor russisch lehrte, soll nun mit anderem Zungenschlag englisch parlieren. Woran mag es liegen wird gerätselt, dass es die Berliner auch nur in die letzten Reihen schafften, dafür gibt es sogleich Erklärungen und Entschuldigungen, Armut und der Migrationshintergrund. Diesen gibt es nicht in Brandenburg,  hier leben kaum Migranten, Armut schon. Das Zünglein auf der guten Seite der Waage wird schwerer werden, gemach, gemach. Akademiker werden nachwachsen mit neuen Idealen. Einer neuen Lehrergeneration wird englisch zur selbstverständlichen Zweit-Sprache. Noch nicht lange her, da hatten die dümmsten Bauern in Bayern die dicksten Kartoffeln und sie mussten ihren Glauben dabei nicht aufgeben um erfolgreich zu sein. Die Württemberger rühmen: wir können alles nur nicht Hochdeutsch. Vielleicht sollten die Brandenburger werben; wir können nur Hochdeutsch, alleine schon um diese Rankings zu entzerren. Frau Nachbarin hat es geschafft, nur saisonale Arbeiterin, Mann Fernfahrer, schafften ihre Tochter durch mindestens fünf Umschulungen und psychologischer Betreuung zum Abitur. Heute studiert das Kind in Heidelberg Archäologie und wird die erste Akademikerin seit Generationen in der Familie. Sie wagten sich in die Höhle des kapitalistischen Löwen und konnten sich arrangieren. Heute beißen sie zurück.            <br />
  
            </div>
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